Mein Glaubensbekenntnis
Mein
Glaubensbekenntnis

Ich
weiß nicht genau,
ob
Gott Frau oder Mann ist,
aber
ich habe Gottes Gegenwart erfahren;
traurig
in meiner Trauer,
leidend
in meinem Leid,
fröhlich
im meiner Freude.
Mich
hat keiner gefragt,
wann,
wo und unter welchen
Bedingungen
ich leben will.
Aber
Gott hat mir gesagt:
„ICH
will, daß du gerne lebst,
ICH
habe noch viel mit dir vor.
ICH
gebe dir die Kraft,
damit
du tun kannst,
was
ICH dir zutraue.“
Ich
weiß nicht, ob Menschen
Anspruch
haben auf Freude,
Gerechtigkeit
und Frieden.
Ich
sehe die Siege von Macht und Geld,
ich
sehe Unrecht und Gedankenlosigkeit,
ich
höre fromme Worte,
denen
keine Taten folgen.
Dennoch
ist unter Menschen
Hoffnung
lebendig auf Freude,
Gerechtigkeit
und Frieden.
Dennoch
ist unter Menschen
Sehnsucht
lebendig nach
Gemeinschaft,
Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
Kirche
als Gemeinschaft der Glaubenden
ist
von Anfang an mißbraucht worden.
Dennoch
hat sie fast 2000 Jahre
Weltgeschichte
überlebt.
Abrahams,
Isaaks und Jakobs Gott
ist
in Jesus dem Christus Mensch geworden.
Krippe
und Kreuz sind aus dem selben Holz.
Ohnmacht
und Glaubwürdigkeit hat Jesus vorgelebt.
In
dieser Welt spricht nichts für die Existenz Gottes.
Wenn
ich den Sinnlosigkeiten standhalten
und
nicht an ihnen mitschuldig sein will,
hilft
mir dabei die Erfahrung
der
Gegenwart des lebendigen Gottes.
Er
hat meinem Leben Aufgabe,
Zukunft
und Sinn gegeben.
Ich
werde bleiben
im
Hause des Herrn immerdar.
Das
versuche ich zu glauben,
mit
Furcht und Zittern.
Amen.